Fortbildungsangebot
Fortbildungsangebote 2009 im Perzeptionshaus Hainburg
Die Fortbildungsangebote (Ausnahme: Abendvortrag) sind mit Fortbildungspunkten gem. §125, Abs. 1 Ziffer 2 SGB V anerkannt (einen Fortbildungspunkt für jeweils 45 Minuten).


1. Bobath-Grundkurs
Befundaufnahme und Behandlung von erwachsenen Patienten mit neurologischen Erkrankungen nach dem Bobath-Konzept.
Grundkurs nach den Richtlinien der IBITA
| Dauer: | 3 Wochen |
| Termin: | Teil I und II: 18.01.2011 – 28.01.2011 Ruhetag: Sonntag 23.01.2011 |
| Teil III: 10.05.2011 – 14.05.2011 | |
| Zielgruppe: | Physio-/ Ergotherapeuten und Ärzte |
| Kursort: | Das Perzeptionshaus |
| Kursleitung: | Helmut Gruhn (Physiotherapeut/Bobath-Instruktor IBITA) |
| Kursgebühr: | € 1.690,- inkl. Pausenverpflegung, Kaffee, Tee, Snacks usw. |
| Anmeldung: | sofort, telefonisch oder schriftlich E-Mail: info@perzeptionshaus.de Anmeldeformular |


2. Bobath-Aufbau-Seminar
Gehen - ….so geht´s
Das Wiedererlangen der Gehfähigkeit ist eines der Ersten und wichtigsten Ziele von Patienten und somit eine der Kernaufgaben der physiotherapeutischen Behandlung. Studie über die abenteuerliche Evolution vom Vierfüssler zum aufrechten Gehen auf zwei Beinen. Grundlagenvermittlung als Basis für die Behandlung von Erwachsenen mit neurologischen Schädigungen.
Schwerpunkte:
- Gehen und Gleichgewicht
- Problemlösung und automatische Bewegungsmuster
- Selektive Bewegungskomponenten als Voraussetzung
- Analyse verschiedener Phasen des Gehens
- Spezifische Aspekte der Fazilitation
- Häufigste Fehler-Mechanismen beim Gehen
- Patienten-Demonstration
Kursziel: Verstehen, wie geht das Gehen nach einem Schlaganfall und die Durchführung einer spezifischen Therapie.
| Dauer: | 1 Tag |
| Termin: | 18. Juni 2011, 9.00 – 16.00 Uhr |
| Zielgruppe: | Ergo- und Physiotherapeuten |
| Kursort: | Das Perzeptionshaus |
| Kursleitung: | Helmut Gruhn (Physiotherapeut/Bobath-Instruktor IBITA) |
| Kursgebühr: | € 130,- incl. Pausenverpflegung und Getränke |
| Anmeldung: | sofort, telefonisch oder schriftlich E-Mail: info@perzeptionshaus.de Anmeldeformular |



3. Bobath-Refresher-Kurs
Neues Wissen am Patienten praktisch und gezielt umsetzen.
Es erwarten Sie täglich 3 Stunden intensive Arbeit mit dem Patienten. Die Therapie kann auch außerhalb des Zentrums stattfinden. Zur Intensivierung der praktischen Arbeit finden Patienten-Workshops mit Videoaufzeichnungen zur Analyse und Diskussion statt.
Schwerpunkte:
- Das Hauptproblem erkennen, analysieren und aktivitätsorientiert behandeln
- Mit wenig Aufwand viel Ergebnis erzielen
- Prioritäten im Aufbau der Behandlung setzen
- Veränderungen schnell erkennen und dem Patienten vermitteln
- Patient optimal motivieren
- Behandlung sofort im Alltag installieren
- Zukunftsorientiertes Behandeln nach ICF-Kriterien
- Kurze, funktionelle, international anerkannte Dokumentationen
- Mit mehr Kreativität und Freude arbeiten
| Dauer: | 4 Tage |
| Termin: | 08.12. - 11.12.2010, täglich 9:30–16:30 |
| Zielgruppe: | Kursteilnehmer/Therapeuten, die schon an einem Grundkurs teilgenommen haben und ihre Kenntnisse nach dem neuesten Stand zur Anwendung bringen wollen |
| Kursort: | Das Perzeptionshaus |
| Kursleitung: | Helmut Gruhn (Physiotherapeut/Bobath-Instruktor IBITA) |
| Kursgebühr: | € 470,- incl. Pausenverpflegung und Getränke |
| Anmeldung: | sofort, telefonisch oder schriftlich E-Mail: info@perzeptionshaus.de Anmeldeformular |


4. Bobath-Spezialseminar
I. ATAXIE – Wie gehen wir therapeutisch damit um?
Die Ataxie ist ein sehr spezifisches Krankheitsbild innerhalb der neurologischen Erkrankungen. Es fordert vom Patienten und den Angehörigen viel Geduld und von den Therapeuten spezielle Kenntnisse um erfolgreich behandeln zu können.
Schwerpunkte:
- Theoretische Grundlagen der Neurophysiologie
- Die Aufgabe des Cerebellums
- Analyse der Probleme bei Ataxie
- Potenziale beim Patienten herausfinden
- Therapie-Aufbau optimal gestalten
- Selbsterfahrung
- Patienten – Demonstration
Kursziel: Ein besseres Verständnis von dem Begriff "Ataxie" zu bekommen und mit mehr Motivation, Dynamik und Freude behandeln zu können.
| Dauer: | 2 Tage |
| Termin: | 14.04.–15.04.2011, täglich 9:30–16:30 |
| Zielgruppe: | Ergo- und Physiotherapeuten, Ärzte, Interessierte |
| Kursort: | Das Perzeptionshaus |
| Referent: | Joachim Wunsch (Physiotherapeut/Bobath-Instruktor IBITA, Schmieder-Kliniken Allensbach/Bodensee) |
| Assistentin: | Helga Gruhn-Pospischil (Physiotherapeutin / Feldenkraispädagogin) |
| Kursgebühr: | € 260,- incl. Pausenverpflegung und Getränke |
| Anmeldung: | sofort, telefonisch oder schriftlich E-Mail: info@perzeptionshaus.de Anmeldeformular |


4. Bobath-Spezialseminar
II. Der Hirnstamm - Zentrum des Zentrums
Der Hirnstamm spielt eine sehr wichtige Rolle bei der Rekrutierung und Modulation der Motoneurone für die angepassten Bewegungen. Hier befindet sich ebenso das Zentrum der harmonischen Kontrolle unterschiedlichster Funktionen. Es gibt keine andere Hirnregion, in der so viele unterschiedliche Kerne und Fasern so viele verschiedene und lebensnotwendige Aufgaben erfüllen .Die entsprechende anatomisch Lokalisierung ,deren komplexe Vaskularisation und Physiologie zu verstehen , ist eine notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche Rehabilitation nach Schädigung bestimmter Areale.
Schwerpunkte:
- Der Hirnstamm als Sitz der faszinierenden Hirnformation Namens Formatio reticularis (FR) mit ihrem "Aufsteigenden retikulären aktivierenden System", und Modulation der Motoneurone
- Eine der zentralen Stellen, wo visuelle, somatische, auditive und motorische Informationen integriert und koordiniert werden,
- Eine wichtige Passage vieler bedeutungsvollen Nervenfasern (z.B. Auf- und Absteigende Bahnen) Richtung Thalamus, Kleinhirn, Formatio reticularis etc
- Der Sitz vieler Hirnnervenkerne, die Augen-, Unterkiefer-, Zunge-, Zungenbein-, Kopf-, Rachen-, Gaumensegel-, Stimmbänderbewegungen und physiognomische Ausdrücke kontrollieren,
- Die Region, durch die das Kleinhirn eine Efferenzkopie der kortikalen Bewegungsintentionen erhalten kann und später durch den Nucleus ruber die Motoneurone erreichen kann,
- Der Ort, in dem Schlaf-Wachrhytmus Blutdruck, Herzkreislauf und Atemfrequenz gesteuert werden,
- Die Formatio reticularis als Ausgangstür des limbischen Systems,v
- Die Quelle der Neurotransmitter Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Endorphin,
- Der Sitz parasympathischer Kerne (Kontrolle der Pupille und Akkommodation, Tränen- und Speicheldrüsen, inneren Organfunktionen).
Um diese faszinierenden Strukturen, ihre Funktionen und die pathologischen Korrelaten verständlich zu machen, ist es uns gelungen, den renommierten Neurowissenschaftler und ausgezeichneten Didaktiker Prof. Dr. Nelson Annunciato zu gewinnen, diesen Kurs in diesem einzigartigem Format bei uns durchzuführen. Jeder Therapeut, der sich mit den oberen beschrieben Funktionen beschäftigt, sollte diese Gelegenheit nicht verpassen, diese anschauliche Veranstaltung LIVE zu erleben.
Kursziel: Aktuelles, theoretisches, wissenschaftliches Hintergrund- wissen für die praktische Arbeit im Therapiealltag zu bekommen.
| Dauer: | 1 Tag |
| Termin: | 20.10.2010, 10.00 bis 17.00 Uhr |
| Zielgruppe: | Physio-und Ergotherapeuten, Ärzte und Interessierte |
| Kursort: | Das Perzeptionshaus |
| Referent: | Prof. Dr. (BRA) Nelson Annunciato, Neurowissenschaftler |
| Kursgebühr: | € 130,- incl. Pausenverpflegung und Getränke |
| Anmeldung: | sofort, telefonisch oder schriftlich E-Mail: info@perzeptionshaus.de Anmeldeformular |



4. Bobath-Spezialseminar
III. Update:Spastizität – wie gehen wir therapeutisch damit um?
Bei der Interpretation des Begriffes "Spastizität" in der neurologischen Reha gibt es unterschiedliche Ansätze. Der Grund ist, dass sich die Bedeutung der Spastizität durch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse verändert hat, und damit auch die Therapie.
Mit diesem Seminar möchten wir für mehr Klarheit und Sicherheit im täglichen therapeutischen Umgang mit neurologischen Patienten sorgen.
Schwerpunkte:
- Die aktuellen Definitionen von spastischen Bewegungsstörungen
- Der Weg vom Hypotonus zum Hypertonus
- Theoretische Aspekte der Neurophysiologie
- Prinzipien der Behandlung von Spastizität und Umsetzung in den Praxisalltag
- Patientendemonstration
- Eigenerfahrung
| Dauer: | 2 Tage |
| Termin: | 23.11.–24.11.2011, täglich 9:30–16:30 |
| Zielgruppe: | Ergo- und Physiotherapeuten, Ärzte, Interessierte |
| Kursort: | Das Perzeptionshaus |
| Referent: | Joachim Wunsch (Physiotherapeut/Bobath-Instruktor IBITA, Schmieder-Kliniken Allensbach/Bodensee) |
| Assistent: | Helmut Gruhn (Physiotherapeut/Bobath-Instruktor IBITA) |
| Kursgebühr: | € 260,- incl. Pausenverpflegung und Getränke |
| Anmeldung: | sofort, telefonisch oder schriftlich E-Mail: info@perzeptionshaus.de Anmeldeformular |


5. Workshop
I. Praxis für die Praxis
Workshop für Physio- und Ergotherapeuten, mit dem Ziel, die Fähigkeit der Hände zu optimieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der praktischen Arbeit. Sie trainieren die Kunst des Modellierens und Anpassens der Hände am Individuum. Die praktische Arbeit erfährt theoretische Begleitung für die Behandlung von Patienten mit neurologischen und orthopädischen Bewegungsstörungen.
Schwerpunkte:
- Hands on – Hands off
- Fazilitieren
- Normale Haltungs- und Bewegungsreaktion
- Bio-Mechanik
- Neuromuskuläre Aktivität
- Placing und Dysplacement
| Dauer: | 2 Tage |
| Termin: | 03.09.2010, 14:00-19:00 04.09.2010, 9:00-16:00 |
| Zielgruppe: | Physio-/Ergotherapeuten, Pflegepersonal, Interessierte |
| Kursort: | Das Perzeptionshaus |
| Kursleitung: | Helmut Gruhn (Physiotherapeut/Bobath-Instruktor IBITA) |
| Kursgebühr: | € 250,- incl. Pausenverpflegung und Getränke |
| Anmeldung: | sofort, telefonisch oder schriftlich E-Mail: info@perzeptionshaus.de Anmeldeformular |


5. Workshop
II. Körperverhalten im Alltag
Der Workshop richtet sich an Menschen, die sich an persönlicher Selbsterfahrung mit ihrem körperlichen Verhalten interessieren.
Gönnen Sie sich in diesem Seminar die Zeit, die Geschwindigkeit in Ihrem Leben etwas zu reduzieren. Werden Sie sich in dieser Verlangsamung Ihrer Bewegung bewusst und stellen die sinnliche Erfahrung in den Mittelpunkt.
Damit geben Sie Ihrem Organismus die Möglichkeit, störungsfrei im Schwerkraftfeld funktionieren zu können. In Eigen-Versuchen beim Liegen, Sitzen, Stehen und Bewegen werden die Voraussetzungen dazu geprobt und geklärt.
Genießen Sie es, durch die Verbundenheit mit der Schwerkraft Leichtigkeit und Spannungs-Reduktion zu erfahren. Dadurch kann sich Ihr Kopf von belasteten Gedanken lösen und neue Ideen inspirieren. Sinnen Sie nach über die Leichtigkeit und „Trägheit“ des Lebens und erfreuen sich darüber, selbst „träge“ und leicht zu sein.
Unser Anliegen ist es, den Körper als Einheit aus Körper, Geist und Seele kennen zu lernen und zu nutzen - und mit Staunen bei sich selbst zu beginnen.
Der Workshop orientiert sich an der Arbeit von Heinrich Jacoby ( 1889-1964) und Elsa Gindler ( 1885-1961), die als Vorreiter einer neuartigen Körperbeziehung gelten dürfen, sowie an der Arbeit von Moshé Feldenkrais (1904-1984) uns Berta Bobath ( 1907-1991), die von Jacoby und Gindler wesentliche Anstöße für ihre Methoden übernommen hatten.
Literaturhinweis:
Norbert Klinkenberg
- Moshé Feldenkrais und Heinrich Jacoby – eine Begegnung
Schriftenreihe der Jacoby/Gindler-Stiftung 1, Berlin 2002. - Feldenkrais-Pädagogik und Körperverhaltenstherapie Karlsruhe: von Loeper 2005.
- Achtsamkeit in der Körperverhaltenstherapie. Stuttgart: Klett-Cotta 2007.
| Dauer: | 2 Tage |
| Termin: | 22.07.2011, 13:00-17:30 23.07.2011, 9:30-16:00 |
| Zielgruppe: | Physio-/Ergotherapeuten, Pflegepersonal, Interessierte |
| Kursort: | Das Perzeptionshaus |
| Kursleitung: | Dr. Dr. med. Norbert Klinkenberg, Arzt für Innere Medizin, Psychotherapie und Feldenkrais-Lehrer, Chefarzt der Parkklinik für Rehabilitation und Psychosomatik in Bad Bergzabern |
| Kursgebühr: | € 220,- incl. Pausenverpflegung und Getränke |
| Anmeldung: | sofort, telefonisch oder schriftlich E-Mail: info@perzeptionshaus.de Anmeldeformular |


6. Abendvortrag
Bildgebende Diagnostik beim Schlaganfall
Der Schlaganfall ist die häufigste neurologische Krankheit überhaupt. Alleine in Hessen sind davon jährlich rund 20000 Menschen betroffen.
"Zeit haben wir am wenigsten zu verlieren" so Dr. Horst Baas, leitender Arzt der Neurologie im Stadtkrankenhaus Hanau. Sind die Patienten auf der "Stroke Unit" eingetroffen muss schnellstens eine Bildgebende Diagnostik getroffen werden, um eine sinnvolle und bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Somit können schwerste bleibende Schäden schon in der Entstehung verhindert werden.
- Wie kann man die Bilder lesen?
- Welche Möglichkeiten gibt es?
- Welche Kriterien bestimmen die individuelle Auswahl?
- Welche Vor- und Nachteile haben die verschiedenen bildgebenden Verfahren?
Dr. Sven Rachor wird Physio-, Ergotherapeuten und Interessierte mit einfachen Worten und brillanten Bildern Einblick in die Wunderbare Welt des Gehirns geben.
| Dauer: | 2 Stunden |
| Termin: | 08.03.2011, 19.00 Uhr |
| Zielgruppe: | Physio-, Ergotherapeuten und Interessierte |
| Kursort: | Das Perzeptionshaus |
| Referent: | Dr. Sven Rachor (leitender Oberarzt am Radiologischen Institut im Klinikum Hanau). |
| Kursgebühr: | € 10,- Der gesamte Erlös dieses Abends geht als Spende an das Hospiz Louise de Marillac in Hanau. |
| Anmeldung: | sofort, telefonisch oder schriftlich E-Mail: info@perzeptionshaus.de Anmeldeformular |

7. ZVK-Tagesseminare
In Kooperation mit dem Landesverband Hessen des Physiotherapeuten/Krankengymnasten e.V. bieten wir Ihnen im Perzeptionshaus folgende Tagesseminare an:
I. Bobath-Refresher-Workshop
2- Tage-Seminar
Dieses Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr neurologisches Fachwissen zu hinterfragen und auf den neuesten Stand zu bringen. Die praktische Arbeit am Patienten innerhalb von Workshops in kleinen Gruppen steht dabei im Vordergrund. Die Therapie kann auch außerhalb des Therapiezentrums stattfinden.
Das neue Wissen kann somit am Patienten direkt praktisch und gezielt umgesetzt werden. Videoaufzeichnungen werden zur Analyse und Diskussion mit einbezogen. Es erwarten Sie täglich 3 Stunden intensive Arbeit am Patienten.
Seminarinhalt:
- Hauptproblem erkennen, analysieren und behandeln
- Prioritäten im Aufbau der Behandlung setzen
- Veränderungen dem Patienten bewusst machen
- Patienten optimal zu motivieren
- Behandlung in den Alltag installieren
- kurze, funktionelle, international anerkannte Dokumentationen
- Patientendemonstration durch den Kursleiter
- mit mehr Kreativität und Freude behandeln
Ziel: Praktisch orientiertes Wissen in hoher Qualität am Patienten erfolgreich umzusetzen.
Nur für Teilnehmer mit Bobath-Grundkurs.
| Termin: | 25./26.03.2011, Täglich von 9.00 – 16.00 Uhr |
| Kursleitung: | Helmut Gruhn (Physiotherapeut/Bobath-Instruktor IBITA) |
| Zielgruppe: | Physiotherapeuten |
II. Normale Bewegung
Tagesseminar
Eine Studie der normalen Bewegung als Basis und Entwicklung zur Behandlung von erwachsenen Menschen mit orthopädischen und neurologischen Erkrankungen.
„Normale Bewegung“ ist der Schlüssel zum Therapieerfolg bei „Abnormaler Bewegung“.
Dieser Kurs vermittelt vor allem analytische Aspekte auf der Grundlage des normalen zentralen Haltungs-Kontrollmechanismus. Es wird die Vielfalt von normaler Bewegung und die Individualität des Einzelnen an den Kursteilnehmers dargestellt.
Die Analyse der einzelnen Körperabschnitte, das Zusammenspiel des gesamten Körpers, bei Verschiedenen Funktionen wird praktisch / theoretisch vermittelt.
Seminarinhalt:
- Normaler Haltungs-Kontrollmechanismus, Gleichgewicht,Balance
- Posturale Kontrolle, Runpfstabilität, Core-Stabilität
- Unterstützungsfläche und Schwerkraft
- Schlüsselregionen
- Alignment
- Posturales Set
- Analyse neuromuskulärer Aktivitäten im Schwerkraftsfeld
- Selbsterfahrung des eigenen Bewegungsverhaltens
- Veränderungen durch Behandlung erleben
- Demonstration eines Schlaganfallpatienten zur Darstellung der Kursinhalte in der Therapie
Ziel: Das Tagesseminar soll Behandlungs-Parameter aufzeigen um schneller und genauer am Patienten das individuelle Problem zu finden und behandeln zu können.
| Termin: | 28.05.2011, 9.00 – 16.00 Uhr |
| Kursleitung: | Helmut Gruhn (Physiotherapeut/Bobath-Instruktor IBITA) |
| Zielgruppe: | Physiotherapeuten |
III. "Rock´n Roll im Rollstuhl"
Tanztherapie bei neurologischen Erkrankungen
Schlaganfall und andere neurologische Diagnosen stürzen die Betroffenen und ihre Angehörigen in eine Krise, die sie zwingt, sich mit den veränderten Umständen auseinander zu setzen. Um den Patienten den Weg ins neue Leben zu ebnen, wurde die Tanztherapie schon in den 40 er Jahren als psycho- und körpertherapeutische Methode in den USA entdeckt und ständig weiterentwickelt. Sie aktiviert die Sinne, belebt den Organismus, vermittelt Gemeinschaft und fördert das Selbstbewusstsein.
Der Referent Helmut Gruhn hat die Tanztherapie zur Rehabilitation seiner Patienten mit neurologischen Erkrankungen erfolgreich in seine Behandlung aufgenommen. Im Rahmen des ganzheitlichen Reha-Konzepts „Back to life“ werden spezielle Tagesseminare organisiert. Der Tanz ist nur ein Weg und nicht das Ziel, um mehr Körpergefühl zu entwickeln. Bei Musik und einfachen Schrittfolgen können die Patienten ihre tänzerischen Fähigkeiten wieder entdecken. Dabei steht der Paartanz mit dem eigenen Partner im Vordergrund. Keine Angst – tanzen kann jeder !
Seminarinhalt:
- Voraussetzung zur Teilnahme
- Gestaltungsmöglichkeiten der äußeren Bedingungen
- Aufbau einer therapeutischen Tanzstunde
- Gruppenaspekte
- Die Bedeutung der Haltungskontrolle
- Faktoren des motorischen Lernens
- Nutzen der Teilnehmer
- Einbezug der Angehörigen
- Partizipation als wichtiger Bestandteil in der Physiotherapie
Ziel: Eigenständig mit Patienten den fließenden Übergang von der Therapie zur Tanztherapie und zum Tanzen durchführen zu können
| Termin: | 12.11.2010, 9.00 – 16.00 Uhr |
| Kursleitung: | Helmut Gruhn (Physiotherapeut/Bobath-Instruktor IBITA) |
| Zielgruppe: | Physiotherapeuten |
Weitere Infos und Anmeldung zu diesen Seminaren direkt beim Landesverband Hessen unter der Rufnummer 069/67865360










