Born in the Hinterland – „Aufgeben war nie eine Option“

Born in the Hinterland - Aufgeben war nie eine Option

von Albert Schlierbach

Das ist eine autobiografische Erzählung vom Aufbruch aus der Provinz und eine Karriere in der Werbebranche in den Metropolen der Welt. Die Begegnung mit den berühmten Cowboys einer Zigarettenmarke, für die er Kampagnen entwickelt und ausgeführt hat.

Die Reise beginnt in den sechziger Jahren. Die Leser begegnen zahlreichen Gebrauchsgegenständen, die längst wieder verschwunden und dennoch allen, die in dieser Zeit ihre Kindheit und Jugend verbracht haben ein nostalgisches Gefühl vermitteln: Schallplatten, erste Kassettenrekorder, Hippiekleidung und vieles andere.

Nach einem ersten preisgekrönten Entwurf für eine Kaufhauskette noch während des Studiums, öffnen sich die Türen der großen Werbeagenturen. Der Kalender füllt sich, die Verantwortung wächst mit den Etats. Weitere namhafte Auszeichnungen für Werbekampagnen folgen. Die Erwartungen werden größer. Noch lange nicht am Ziel angekommen, fordert das schnelle Leben bald seinen Tribut.

Erst ein Hirn- dann ein Herzinfarkt katapultieren den Autor blitzartig aus dem Rampenlicht seiner Branche in die Notaufnahme und schließlich in eine langwierige Rehabilitation. Doch Aufgeben gilt nicht, das war nie eine Option für ihn. Was andere mit dem Leben bezahlen, wird für ihn ein Neuanfang.

Er entdeckt das Schreiben, überwindet den Widerstand des durch die Krankheit gezeichneten Körpers und legt mit „Born in the Hinterland“ sein Erstlingswerk vor. Ein Buch, das so persönlich und so fesselnd geschrieben ist, dass es sich in einem Rutsch durchliest.

Das Buch ist gleichzeitig auch ein DIDAKTOLIBER, ein Bindeglied zwischen virtueller und analoger Welt, also etwas, das die reale Welt mit der Computerwelt verbinden soll. Ein Buch, welches Poesie und (Wikipedia-)Wissen direkt miteinander verknüpft.

Born in the Hinterland - Aufgeben war nie eine Option